Auf der CES präsentierte das eigentlich auf
Mobilfunkchips spezialisierte Unternehmen Qualcomm seinen eigenen
E-Book-Reader. Das Display des Readers setzt sich aber von allen anderen
Anbietern ab, denn hierbei handelt es sich um ein Mirasol-Display statt eines
E-Ink-Displays. Das stromsparende Display verbraucht nur beim Seitenwechsel
Strom, beim Seiten halten verbraucht es null. Das Mirasol-Display funktioniert
auch grundlegend anders als ein E-Ink-Display. In diesem Display werden
Metall-Membranen bewegt, dabei entsteht ein bild durch einfallendes Licht
ähnlich wie die Muster auf Schmetterlingsflügeln. Im Unterschied zu
E-Ink-Displays gibt Mirasol Videos, Animationen oder Scroll-Vorgänge flüssig
wie auf einem LCD Display wieder.
Nach dem Kritiker-Donnerwetter gegen die ARD zum Thema
kostenlose Apps für das iPhone, macht es sich das ZDF einfach. Denn im
Gegensatz zur ARD plant man im ZDF keine kostenlosen Apps für Smartphones,
sondern konzentriere sich ganz technologieneutral. Damit gehe man dem Ärger,
wie sie die ARD jetzt hat, einfach und sicher aus dem Weg. Der erste Deutsche
Sender plant nämlich im ersten Quartal des Jahres kostenlose Nachrichten Apps
für das iPhone. Allerdings hatte der ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke
diesen Plan ohne das Einverständnis der Verlage und der privaten Rundfunkanstalten
gemacht.
Die Version 9.11 "Camelot" ist die neuste
Version von der Mediacenter-Software XMBC. An den Start geht sie mit einer
komplett überarbeiteten neuen Benutzer-Oberfläche. Durch das Nutzen von
Microsofts Multimedia-API DirectX und dem eingebaute UPnP-Streaming-Server ist
die Software unter Windows auch kompatibel in Bezug auf die Vorgaben der
Digital Living Network Alliance. Des Weiteren darf man sich über eine
verbesserte Einstellung und ein verbessertes Menü zum Thema Abspielen von
Videos freuen, das man der Aktualisierung von Scrapers und Video Codecs zu
verdanken hat. Das Ganze ist und bleibt natürlich ein Open-Source-Mediacenter.
Der Mobilbrowser Fennec aus dem Hause Mozilla ist laut Aussagen
der Projektleiter bald allgegenwärtig. Nach dem Release, das derzeit nur auf
Nokia N900 als Maemo läuft, soll es auch Versionen für andere Plattformen
geben, wie zum Beispiel Android. Für Windows mobile ist fennec bereits in der
Alpha Phase. Des Weiteren sind Versionen für Windows, MacOS X und Linux schon
mehr als nur geplant. Für Apple Anwender sieht es allerdings schlecht aus,
durch die komplizierte Plattform-Politik von Apple kann man mit einer Version
für das iphone vorerst nicht rechnen.
Die Sanktionsliste der Vereinigten Staaten zwingt
Sourceforge den Download aus verschiedenen Ländern zu unterbinden. Sourceforge
ist in Besitz vielerlei Open-Source-Software und sperrt seit Anfang des Jahres
den Download der freien Projekte für die Länder Kuba, Syrien, Iran, Sudan und
Nordkorea. Bisher konnten die Staaten, die auf der Sanktionsliste stehen, darauf
zugreifen, jedoch die Aktualisierung der Liste unter Obama verhindert diese
jetzt in Form von Gesetzen. Die Länder wurden bisher nur beim hochladen eigener
Codes oder Fehlerkorrekturen von Sourceforge gehindert.
Die Sicherheitslücke im Internet Explorer ist schon
bekannt, jedoch wurde jetzt der Exploit dazu offiziell enttarnt. Unter dem
Codenamen "Aurora" wurden Angriffe auf mehrere US-Firmen verübt,
dabei wurde jetzt der Exploit Code in den Mailinglisten entdeckt. Jetzt ist es
wichtig, wirklich auf andere Alternativen als Browser umzusteigen, denn schon
der Nachbar um die Ecke kann mit diesem Exploit Code auf deinen Rechner
zugreifen. Microsoft rät jetzt allen Nutzern, die nicht auf den Explorer
verzichten können, die Sicherheitseinstellung für das Internet und das lokale
Intranet auf hoch zu stellen. Da bekannt ist, dass der Exploit Java verwendet
ist es ratsam derzeit das Javascript auszuschalten.
Der bekannte Internet-Dienstleister United Internet hielt
bisher 50 Prozent der MSP Holding und gab bekannt, diese jetzt abzugeben. Damit
ist das Bündnis mit dem Mobilfunk-Anbieter Drillisch leider Geschichte. Drillisch
ist jetzt neuer Eigner der MSP Holding im Ausgleich dazu bekommt United
Internet die Hälfte der Freenet Aktien. Stimmrechtsverhältnissen bei Freenet
ändern sich dazu nicht, denn die beiden Firmen halten auch durch die
Überschreibung nach wie vor 17 Prozent der Aktien. Freenet entging dem
Gesamtkauf der Holding dank der Übernahme von Debitel.
Thomas de Maizière, seines Zeichens Bundesinnenminister
warnt vor der rasanten Zuname von Angriffen auf Computersysteme. Rund 80
Prozent der strategisch wichtigsten Infrastrukturen seien in Hand von privaten
Unternehmen. Um solche Infrastrukturen, wie zum Beispiel bei der Bahn, an
Flughäfen, im Internet oder die Strom- und Wasserversorgung vor Terror-Attacken
zu schützen, muss der Bund enger mit der Wirtschaft zusammen arbeiten. Der
Minister forderte auf der Wirtschaftstagung zur "Nationalen Strategie zum
Schutz kritischer Infrastrukturen" eine engere Zusammenarbeit zwischen
Staat und Wirtschaft, um die Lebensader der deutschen Gesellschaft besser zu
schützen.
Laut den Marktforschern sind die Preise für Open-Source-BI-Installations-Varianten
gestiegen und bewegen sich im Rahmen von kommerziellen Varianten. Bisher waren
Open-Source-Werkzeuge eher als Notlösung für Firmen mit kleinerem Budget
gedacht, da sie an die kommerziellen Produkte nicht heranreichten. Derzeit
seien sie jedoch auf dem Vormarsch und sollen ihr Wachstum bis 2012 verfünffachen.
Weit verbreitet sind Open Source Lösungen vor allem in Mittelständischen Unternehmen
zu finden, wie zum Beispiel im öffentlichen Sektor, im Gesundheitswesen und in
der Fertigungsindustrie.
Der Computer Hersteller Dell hatte schwer unter der
Wirtschaftkrise zu leiden und ist nur noch der drittgrößte PC-Hersteller. Für
Dell sah es nicht besonders gut aus, aber man hatte die Zeichen der Zeit
erkannt und so entdeckte Dell die Werbung über soziale Netzwerke und
Kommunikationsdienste für sich und wurde belohnt. Dell bedient Twitter mittlerweile
mit 35 Kanälen die von 100 Mitarbeitern betreut werden. Derzeit konzentriert
man sich auf 12 Ländern rund um des Globus, darunter sind Länder wie USA,
Japan, China, Mexiko und Brasilien. Vor allem in Brasilien gibt es jede Menge
neue Dell Fans die durch Twitter aufmerksam wurden. Allein in Brasilien wurde
in den letzten 8 Monaten Dell Produkte im Wert von 800.000 US-Dollar gekauft.
Dell-Manager Mehta ist überzeugt von dem extrem dynamischer Vertriebskanal, der
aggressiv wächst und das weltweit.